Aspergillus-Antigen (Galactomannan)
Indikation
V. a. Aspergillose
Probenmaterial
1 ml Serum oder 2 ml Nativ-Blut
< 10 ml bronchioalveoläre Lavage in sterilem Röhrchen
nicht geeignet sind EDTA-, Heparin-, Citrat-Blut
Transport
A-Post
Methode
Enzym Immuno Assay (EIA)
Referenzbereich
<0.5 Index
Frequenz
1-2 x wöchentlich
Kosten
Tarif
Taxpunkte
 
  3361.00 29  
Hinweis

Der qualitative EIA  mit monoklonalen Antikörpern erfasst freies Galactomannan von Aspergillus fumigatus sowie A. flavus, A. nidulans, A. terreus und A. niger. Bei Vorliegen einer Aspergillose variiert die Menge des freien Galactomannans im Serum, weshalb die Analyse wiederholter Proben die Nachweisrate erhöht.
Bei Index Werten über 0.3 empfehlen wir, zur Bestätigung eine zweite Probe zu testen.
Ein negatives Resultat schliesst eine Aspergillose nicht aus, wiederholte Untersuchungen in kurzen Abständen werden hier empfohlen.
Bei Tazobactam Medikation muss mit falsch positiven Ergebnissen gerechnet werden, da im Tazobactam noch Spuren von Galactomannan als Beimengung aus der Arzneimittelfertigung vorhanden sein können

Galactomannan in Broncho-Alveolärer Lavage:
-  Es existiert kein Grenzwert, um eine Kolonisation von einer Infektion mit Aspergillus species zu unterscheiden und zudem ist die Verdünnung des Galactomannans durch Lavage-Flüssigkeit undefiniert
-  Der Nachweis von Galactomannan in BAL kann vor seinem Auftreten im Serum messbar werden und damit ein frühes Zeichen der Aspergillose darstellen. Ein erhöhter Wert muss zusammen mit der klinischen Symptomatik interpretiert werden.