Chlamydia trachomatis, Genomnachweis
Indikation
Urethritis, Zervizitis, Salpingitis, Neugeborenen-Konjunktivitis / -Pneumonie
Reaktive Arthritis
Lymphogranuloma venereum
akut eitrige Konjunktivitis, Trachom
Probenmaterial
Abstriche: Zervix, Urethra, Vagina, Konjunktiva, Nasopharynx und andere respiratorische Sekrete (von Säuglingen), interoperativer Abstrich in multi-Collect Transportmedium
Punktate: Gelenk (nativ in sterilem Röhrchen)
Urin: Erststrahl (enthält Chlamydia-haltige Epithelzellen, deshalb KEIN Mittelstrahl-Urin) in multi Collect Transportmedium

Leitfaden Proben-Entnahme multi-Collect-Set.
Transport
A-Post
Methode
Genomnachweis (PCR)
Referenzbereich
negativ
Frequenz
2-3 x wöchentlich
Kosten
Tarif
Taxpunkte
 
  3396.00 95  
Hinweis
Der Chlamydia-Nachweis durch Anzucht in Zellkulturen ist zwar möglich, wegen der Empfindlichkeit von Chlamydia während des Transports ist aber die PCR oder ein Antigennachweis (Direkter Immunfluoreszenz-Test,IFT) vorzuziehen. Die Serologie ist meist unzuverlässig. Der Nachweis mittels PCR ist sensitiver, insbesondere bei asymptomatischen Personen. Dank der hohen Sensitivität erlaubt die PCR, an Stelle von Cervix- und Urethralabstrichen den Erreger in Urinproben (Erststrahl) von Männern und Frauen nachzuweisen.