Coxiella burnetii, IgG, Phase II
Indikation
Q-Fieber (Queensland-Fieber oder Query-Fieber)
Probenmaterial
1 ml Serum oder 2 ml Nativ-Blut
Transport
A-Post
Methode
Enzym Immuno Assay (EIA)
Referenzbereich
<20-30 U/ml
Frequenz
2 x wöchentlich
Kosten
Tarif
Taxpunkte
 
  3408.00 42  
Hinweis
Bei akutem Q-Fieber treten anti-Phase II IgM Antikörper auf, mit Anstieg von anti-Phase II IgG-Antikörpern (-> Coxiella burnetii, IgG, Phase II) im weiteren Verlauf. Die anti-Phase II IgM Antikörper (EIA) sind bei >90% von Patienten mit akutem Q-Fieber nach dem 5. Krankheitstag nachweisbar, vorher in 30%. Bei negativem Ausfall wird deshalb eine Verlaufskontrolle auf Serokonversion empfohlen (Boden et al., Diagnosis of acute Q-Fiever, 2010, Diagnostic Microbiology and Infectious Diseases).

Hohe anti-Phase II IgG-Antikörpertiter bei gleichzeitigem Anstieg von anti-Phase I Antikörpern (->Coxiella burnetii, IgG, Phase I) zeigen die beginnende oder bestehende chronische Infektion an. Speziell bei der durch Coxiella burnetii verursachten Endocarditis  treten sehr hohe Titer gegen die Antigene der Phasen I und II auf. Vor allem hohe IgA-Spiegel gegen die Phase I Antigene (->Coxiella burnetii, IgA, Phase I) sind ein charakteristisches Merkmal bei Endocarditis. Bei der granulomatösen Hepatitis lassen sich dagegen nur mässig hohe Titer gegen Phase I Antigen bei ebenfalls sehr hohen Titern gegen Phase II Antigen nachweisen.