Veterinär Futtermitteluntersuchungen

   
Futtermittel i.e.S werden selten zur Untersuchung eingesandt, obwohl sich hier gewisse Selbstkontrollen geradezu anbieten, z.B.:

- Kontrolle thermischer Prozesse wie Pelletieren oder Extrudieren
- Qualitätskontrolle des eigenen Produktes
- Nachweis unerwünschter Keime, z.B. Salmonellen, Schimmelpilze
- Nachweis unerwünschter Stoffwechselprodukte, z.B. Aflatoxin
- Kontamination mit Tierarzneimitteln bei inadäquater Trennung
   der Produktionslinien
 

 
   
Bei Bestandesproblemen wird jedoch sehr oft auch das Futter als mögliche Ursache der Erkrankungen in Betracht gezogen. Harte "mikrobiologische Fakten" fehlen dann aber meist und sind auch nicht in nützlicher Frist beizubringen.

Geregelt ist der Fall der Entsorgung tierischer Abfälle, die allenfalls als Tiermehle oder Futtersuppen wieder in die Nahrungskette unserer Nutztiere gelangen. Hier schreibt die "Verordnung über die Entsorgung tierischer Abfälle" (VETA) das konkrete Vorgehen vor.

Einerseit möchte man sicher sein, dass durch eine adäquate Hitzebehandlung gefährliche Erreger eliminiert wurden und, dass bei der nachfolgenden Bearbeitung nicht durch eine Rekontamination erneut krankmachende Keime auf das Produkt gelangt sind.

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